Besichtigung des Bahnhofs Wilzhofen und der Werdenfelsbahn. Die Teilnehmer*innen zeigen ein Symbol für den zweigleisigen Bahnausbau.
Von links nach rechts: Thomas Stärz, Sprecher Grüner KV Garmisch-Partenkirchen; Heike Dietrich, Sprecherin Grüner KV WH-SOG; Franziska Perl, Sprecherin Grüner OV Weilheim; Dr. Gabriele Scholten-Beck, Gemeinderatsmitglied Wielenbach; Manuel Neulinger, Sprecher Grüner KV WH-SOG; Elisabeth Löwenbourg- Brzezinski, Grüne Bundestagsdirektkandidatin; Brigitte Gronau, Stadträtin Grüne Weilheim; Michael Mingler, Tiroler Landtagsabgeordneter und Mobilitätssprecher der Grünen; Norbert Moy, Sprecher ProBahn; Stefan Schwaller, Sprecher Bürgerinitiative Heimat 2030; Karl-Heinz Grehl, OV Sprecher Weilheim. - Foto ©Emmanuel Gronau
Erläuterung der geplanten B2 Umgehungsstraße im Naherholungsgebiet Gögerl bei Weilheim (Variante Ost) mit Herrn Stefan Schwaller, Bürgerinitiative Heimat 2030 - Foto ©Emmanuel Gronau
Bundestagskandidatin Elisabeth Löwenbourg-Brzezinski fordert statt Straßenaus- und -neubau ein Ende des Investitionsstaus in die Schieneninfrastruktur in Bayern und Deutschland. - Foto © Emmanuel Gronau

Am 13. Juli gabe es wiedereröffneten Gasthaus Gögerl in Weilheim eine spannende Diskussionsrunde mit unserer Bundestagskandidatin Elisabeth Löwenbourg- Brzezinski, dem aus Innsbruck angereisten Grünem Abgeordneten und verkehrspolitischen Sprecher Michael Mingler (Landtag Tirol) und Dr. Markus Büchler, MdL (Landtag Bayern) verkehrspolitischer Sprecher der Grünen in Bayern und zahlreichen Bürger*innen, darunter Vertreter*innen mehrerer Bügerinnitiativen. Die Veranstaltung fand im Anschluß an eine Trassenbesichtigung der Werdenfelsbahn in Wilzhofen und am Bahnhof Weilheim sowie der in der diskussion befindlichen B2-Ortsumfahrung Weilheim zusammen mit lokalen Bürgerinitiativen, unter anderem der Bürgerinitiative Heimat 2030 statt.

Zur Sprache kam dabei der Ausbau der Bundesstraße B2 nach Mittenwald, der laut Dr. Markus Büchler eine Gefahr für die gesamte bayerische-tiroler Grenzregion zwischen Karwendel und Allgäu darstellt. Büchler betonte dabei, dass der grenzüberschreitende Bahnausbau ein wesentlicher Schlüssel für die Verkehrswende sei. Vor allem Tirol treibt die Verlagerung von Straßenverkehr auf die Schiene seit Jahren intensiv voran, ist jedoch bei seinen Ausbauplänen stark auf die Nachbarländer angewiesen. Und das gilt für den Brenner-Basistunnel ebenso wie für den von Österreich angestrebten Bau der Schnellbahn Außerfern vom Inntal hinauf ins Außerfern (unweit Garmisch-Partenkirchen). Es steht außer Frage, dass beide Projekte einen entsprechend gut ausgebauten Nordzulauf auf bayrischer Seite benötigen - auch wenn beide Projekte nicht vergleichbar sind. Im Werdenfels geht es nicht um Güter- und Fernferkehr sondern um leise Nahverkehrszüge und ein bestmögliches Angebot für Einheimische, Pendler*innen und Tourist*innen.

Auch der aus Innsbruck eigens angereiste Abgeordnete des Tiroler Landtags, Michael Mingler zeigte sich zuversichtlich, dass man mit starken deutschen Grünen nach der Bundestagswahl Tirol endlich einen Verbündeten bei der Verlagerung von der Straße auf die Schiene bekommt. Schließlich hat der zweigleisige Ausbau der Werdenfelsbahn auch für Tirol wegen der Verbindung von Innsbruck über Garmisch-Partenkirchen Richtung Norden enorme wirtschaftliche Bedeutung.

Mingler, als Grüner Mobilitätssprecher im Tiroler Landtag, warnt zudem vor den fatalen Auswirkungen, die eine rückwärtsgewandte Verkehrspolitik in Deutschland für Tirol haben könnte.

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Fotos ©Emmanuel Gronau
Das "Bündnis Gemeinsam für die Verkehrswende" - Foto: © Lukas Niggel
Unterwegs - Foto: © Lukas Niggel
Norbert Moy Pro Bahn - Foto: © Lukas Niggel
Dr. Sigrid Meierhofer Direktkandidatin SPD - Foto: © Lukas Niggel
Jonathan Süßenbach Fridays for Future - Foto: © Lukas Niggel
Elisabeth Löwenbourg-Brzezinski Direktkandidatin Grüne - Foto: © Lukas Niggel
Am Autobahnende - Foto: © Lukas Niggel
Thomas Stärz Sprecher KV GAP - Foto: © Lukas Niggel
Karina Winkler Sprecherin OV GAP - Foto: © Lukas Niggel
 

"Politik im Tunnelblick - Gemeinsam für die Verkehrswende" unter diesem gemeinsamem Motto demonstrierten wir mit einen bereiten Bündnis aus Parteien und Vereinen und vielen Bürger*innen am Samstag den 3. Juli für die Verkehrswende.

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v.l. Dr. Stephan Thiel, Prof. Dr. Sami Haddadin, Elisabeth Löwenbourg-Brzeinski, Andreas Krahl MdL, Alexander Huhn - Foto: © Lukas Niggel
Elisabeth Löwenbourg-Brzezinski - Foto: © Lukas Niggel

Hochkarätig besetzt und mit reger Beteiligung, präsentierte sich die Podiumsdiskussion am  18. Juni in Garmisch-Partenkirchen zum Thema Digitalisierung und Geriatronik in der Medizin und Pflege. Seit langem wieder einem real und nicht nur in virtuell diskutierten im im Hybridformat nicht nur wir Grüne, vertreten durch unseren MdL. Andreas Krahl und unsere Bundestagsdirektkandidatin Elisabeth Löwenbourg-Brzezinski, sondern auch Prof. Dr. Sami Haddadin,  Direktor der Munich School of Robotics and Machine Intelligence und Alexander Huhn von der Caritas. Moderiert wurde die illustre Runde von Dr. Stephan Thiel Gemeinderat und Kreisrat aus Garmisch-Partenkirchen.

Ein wichtiger Punkt war dabei auch das Altenheim-Sterben wegen fehlender Pflege-Fachkräfte, von denen auch Garmisch-Partenkirchen nicht verschon bleibt. Hier gilt es vor allem auch in der künftigen Bundesregierungen fehlenden Fachkräftemangel entgegenzusteuern. Denn wer, so Andreas Krahl, „… eine solidarische Gesellschaft will muss anpacken und sich nicht auf dem Sofa ausruhen…“. Die Frage, ob wir Geriatronik überhaupt brauchen, beantwortete Alexander Huhn mit einem eindeutigen JA. Denn 2035 werden mehr als 30 % der deutschen Bevölkerung über 65 Jahre alte sein. Der Pflegeberuf muss daher eindeutig attraktiver gemacht werden, .z.b. durch den Beruf eines Nursing-Ingenieurs. Vor allem aber muss die  Pflegebereitschaft auch breiter aufgestellt werden, denn man kann nicht erst dann anfangen, wenn man sich selber nicht mehr helfen kann.

Hilfreich kann dabei die Künstliche Intelligenz sein, die uns heute bereits Anwendungen ermöglicht, wie man sie sich vor 10 Jahren noch nicht hätte träumen lassen, erklärte Elisabeth Löwenbourg-Brzezinski und stellte aber auch klar, dass man dazu ethisch Nominative Regeln jetzt verhandeln muss, und nicht, wenn uns die KI bereits überholt hat! 

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Elisabeth Löwenbourg-Brzezinski während ihrer Bewerbungsrede - Foto © Andreas Gebert

Am Samstag und Sonntag den 17/18 April war der digitale Landesparteitag der Bayerischen Grünen in Augsburg.
Zunächst galt es Eike Hallitzky als unseren Landesvorsitzenden zu verschieden und eine*n Nachfolger*in zu Wählen. Bei dies Wahl setzte sich Thomas von Sarnowski, der ehemalige Geschäftsführer des Bezirksverbandes Oberbayern, durch.

Danach wurde es richtig spannend. Es ging um die Aufstellung einer Landesliste. Gewählt wurden 64 Personen, 40 davon einzeln. Angeführt wird die Liste von der wunderbaren Claudia Roth und Toni Hofreiter. Die ganze Liste findest du hier https://www.gruene-bayern.de/bay-liste-btw21/

Unsere Direktkandidatin für den Bundestag Elisabeth Löwenbourg-Brzezinski konnte sich auf Listenplatz 21 durchsetzen.  Hier gibt es ihre fulminante Bewerbungsrede zum nachhören: https://www.youtube.com/watch?v=Oy9LU4ikRNA

Der Kreisverband Garmisch-Partenkirchen gratuliert Elisabeth zu diesem sehr aussichtsreichen Listenplatz und freut sich auf den anstehenden Bundestagswahlkampf zusammen mit unserer Direktkandidatin und natürlich unserer Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock!

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