KV Garmisch-Partenkirchen http:// gruene-gap.de_content787733 Digitale Jahreshauptversammlung 2020 http://gruene-gap.de/startseite/expand/787733/nc/1/dn/1/ Am Ende lief es besser als gedacht und alle konnten sich fast pünktlich in die Nacht verabschieden. Doch das war lange nicht klar. Als Kreisverband stand uns in diesem Jahr noch ein großer Brocken ins Haus. Eine Jahreshauptversammlung mit Vorstandsneuwahlen in Corona-Zeiten - geht das? In der Hoffnung, dass die Maßnahmen wirken und die Zahlen sinken würden, setzten wir im Oktober, bei einem 7-Tage Index um die 30, mit einem mulmigen Gefühl den Termin für unsere Jahreshauptversammlung auf den 9. Dezember fest. Ganz klassisch, wie man nach dem Corona-Sommer schon sagen kann, buchten ...]]> Tue, 15 Dec 2020 12:24:31 +0100 gruene-gap.de_content780698 Elisabeth Löwenbourg-Brzezinski: Unsere Kandidatin für den Bundestag http://gruene-gap.de/startseite/expand/780698/nc/1/dn/1/ Nach einem spannenden Wahlabend, bei dem gleich sechs Kandidat*innen, je drei aus dem KV Weilheim-Schongau und drei aus dem KV Garmisch-Partenkirchen, um die Stimmen der Wahlberechtigten im Saal kämpften, lief alles auf eine Stichwahl zwischen Katharina von Platen und Elisabeth Löwenbourg-Brzezinski hinaus.
In der Stichwahl setzte sich Elisabeth mit großer Mehrheit durch. ...]]>
Thu, 22 Oct 2020 09:40:59 +0200

http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/briefwahl_neuer_vorstand_bestaetig/ Briefwahl: Neuer Vorstand bestätigt http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/briefwahl_neuer_vorstand_bestaetig/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/briefwahl_neuer_vorstand_bestaetig/ Der überraschend unproblematische Ablauf unserer Digitalen Jahreshauptversammlung und die hohe... Der überraschend unproblematische Ablauf unserer Digitalen Jahreshauptversammlung und die hohe Teilnehmer*innenzahl war schon ein erster Aufschlag - der zweite folgte pünktlich zu Neujahr mit der Auszählung der Briefwahlstimmen.

Die digitalen Vorstandsneuwahlen, die wir bei unsere Jahreshauptversammlung am 9. Dezember durchgeführt hatten, mussten gemäß § 5 Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Parteien-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie per Briefwahl bestätigt werden.

Die Beteiligung an dieser ersten Briefwahl war überwältigend. Mehr als 60 Mitglieder beteiligten und bewiesen - wir können nicht nur digital, sondern auch Briefwahl.

Nahezu einstimmig gewählt wurden alle auf der digitalen Hauptversammlung nominierten Vorstände

Sprecher*innenteam: Dr. Jutta Steinbrecher und Thomas Stärz
Kreiskassierin: Astrid Poppenwimmer
Schriftführerin: Elke Pukall
Beisitzer*innen: Liliam Walter, Andreas Krahl MdL., Bernd Weber

Der neue Vorstand bedankt sich bei allen Mitgliedern für diese unglaubliche Beteiligung bei der Online Jahreshauptversammlung und der Briefwahl und freut sich auf die kommenden zwei Jahre.
Ein besonderer Dank geht an die ehemaligen Sprecher*innen Christl Freier und Dr. Stephan Thiel für die Leitung sowohl der digitalen Wahl als auch die Auszählung der Briefwahlstimmen.

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Mon, 04 Jan 2021 19:19:00 +0100
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/erster_gruener_diskurs_profit_purpose_nachhaltigkeit_in_der_wirtschaft_als_chance_und_herausforderung/ Erster Grüner Diskurs: Profit & Purpose - Nachhaltigkeit in der Wirtschaft als Chance und Herausforderung" http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/erster_gruener_diskurs_profit_purpose_nachhaltigkeit_in_der_wirtschaft_als_chance_und_herausforderung/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/erster_gruener_diskurs_profit_purpose_nachhaltigkeit_in_der_wirtschaft_als_chance_und_herausforderung/ "Profit & Purpose: Nachhaltigkeit in der Wirtschaft als Chance und Herausforderung" -... "Profit & Purpose: Nachhaltigkeit in der Wirtschaft als Chance und Herausforderung" - so lautete der Titel des 1. Grünen Diskurses des OV Garmisch-Partenkirchen von Bündnis 90/Die Grünen. Elisabeth Löwenbourg-Brzezinski, Direktkandidatin für die Bundestagswahl 2021 im Stimmkreis Garmisch-Partenkirchen/Weilheim-Schongau, erläuterte das Thema anhand von konkreten Beispielen der Augustiner Brauerei, der Internet-Suchmaschine Ecosia und des Bekleidungslabels Patagonia. Die 36-jährige Weilheimerin ist Harvard-Absolventin, Finanzfachfrau und Politikwissenschaftlerin mit langjähriger Arbeitserfahrung u.a. für die Europäische Union und Investmentbanken wie Goldman Sachs.

Nachhaltigkeit ist das neue Lieblingswort der Wirtschaft: Gemeinwohlökonomie, UN Nachhaltigkeitsziele, Soziales Unternehmertum, Verantwortungseigentum… Dies sind nur einige der Labels, unter denen sich das neue Wirtschaftsleben formiert. Aktuelle Trends und Entwicklungen wie die Klimakrise und die Digitalisierung schärfen den Blick auf eine ökologische Transformation der Wirtschaft und können diese beschleunigen. Dennoch - konkrete Beispiele der Umsetzung und vor allem der gezielten Förderung nachhaltig arbeitender Betriebe sind in Deutschland noch spärlich gesät. Bei genauerer Betrachtung der drei genannten Beispiele ließen sich die Parallelen für ein erfolgreiches nachhaltiges Wirtschaften erkennen. Dazu gehören: Die Persönliche Überzeugung der UnternehmensgründerInnen/Geschäftsleitung, das verantwortliche Handeln für die Mitarbeitenden, sowie auch die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden, ein ganzheitlicher Blick des Unternehmens in Bezug auf seine Umwelt und Umgebung und die Produkte von Herstellung bis zur Wiederverwertung zudenken.

Beim Grünen Diskurs betonte Löwenbourg-Brzezinski, dass es auf politischer Ebene gelte, durch Standardisierung und Zertifizierung klare Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wirtschaften zu schaffen und es somit zu ermöglichen, gezielt Fördermittel und vergünstige Kredite zu vergeben. In der anschließenden Diskussion mit den über 30 TeilnehmerInnen der Online-Veranstaltung wurde lebhaft über regionale Beispiele für nachhaltige Unternehmen/Betriebe und politische Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten im regionalen, nationalen und europäischen Umfeld gesprochen.

Die nächste öffentliche Online-Veranstaltung der Reihe "Grüner Diskurs" ist für Mitte Dezember zum voraussichtlichen Thema "Klimawandel im Oberland - Folgen und Anpassung" geplant.

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Sat, 14 Nov 2020 18:22:00 +0100
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/onlineveranstaltung_neue_wege_gehen_die_gemeinwohloekonomie/ Onlineveranstaltung: „Neue Wege gehen – Die Gemeinwohlökonomie http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/onlineveranstaltung_neue_wege_gehen_die_gemeinwohloekonomie/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/onlineveranstaltung_neue_wege_gehen_die_gemeinwohloekonomie/ Was ist Gehemeinwohlökonomie? Gemeinwohlökonimie bedeutet, die richtigen Dinge zum Wohle aller... Was ist Gehemeinwohlökonomie? Gemeinwohlökonimie bedeutet, die richtigen Dinge zum Wohle aller richtig zu tun und nach den Grundprinzipien Menschenrechte, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung zu wirtschaften.
Was das ganz konkret bedeutet und wie das geht, das wollte wir am Freitag, 6.11.2020, in einer Onlineveranstaltung von Hans-Jörg Birner, dem Bürgermeister der Gemeinde Kirchanschöring (Landkreis Traunstein) erfahren.

Kirchanschöring wurde 2018 als erste Gemeinwohlkommune Deutschlands ausgezeichnet. Doch wie kam es dazu?
In Kirchanschöring gibt es ein über viele Jahrezehnte gewachsenes Engagement für nachhaltiges Handeln und Aufgeschlossenheit für innovatives Bauen. Dieses gewachsene Engagement wurde bilanziert und so wurde Kirchanschöring zur ersten gemeinwohlzertifizierten Gemeinde Deutschlands. 

Mehr dazu erfuhren wir höchstpersönlich und direkt von Herrn Birner, dem Bürgermeister Kirchanschörings, der sich dank seiner mitlerweile 12 Jahre im Amt, und aufgrund dessen, dass er zuvor Vorstand der Dorferneuerung war, als exzellente Quelle erwies auch für sehr konkrete Tips für den kommunalpolitischen Alltag. So sitzt etwa der Gemeinderat in den Sitzungen gemischt und nicht nach Gruppierungen getrennt. Auch setzt sich die Gemeinde für eine stehtige Weiterbildung der Gemeinderäte ein, um sie fit zu machen für eine verantwortungsvolle und auf Nachhaltigkeit und Resilienz bedachte Lenkung der Gemeindegeschicke. Im Gemeinderat herrscht laut Bürgermeister Birner Pioniergeist. Neue Ideen würden ausprobiert, was auch die Möglichkeit von gelegentlichem Scheitern beinhalte.
Und auch Herr Birner will da nicht zurückstecken. Sien eigener Einsatz hat ihn auch schon eine Einladung in die Kirche eingebracht, wo er über ethische Geldanlagen „predigen“ sollte, als er von den Aufsichtsbehörden noch für eben diese Geldanlagen gerüffelt wurde.

Bürgerbeteiligung ist in Kirchanschöring von zentraler Bedeutung und findet z. B. in Form von Bürgerräten statt. Zufällig ausgewählte Bürger*innen der Gemeinde treffen sich unter professioneller Moderation ohne Bürgermeister und Gemeinderat und planen die Zukunft völlig frei, formulieren Ideen und verwerfen sie teilweise wieder. Am Schluss gibt es eine Essenz von zahlreichen Ideen z.B. zum Thema „Wohnen im Alter“ oder „Anders wohnen“. Diese Vorschläge werden dann dem Gemeinderat vorgestellt. Auf diese Weise entstand das „Haus der Begegnung“, wo ältere Menschen und Familien zusammenwohnen. Die Älteren haben ihren eigenen Wohnbereich, kochen aber miteinander in einer großen Wohnküche, betreiben auch, soweit möglich, Gartenbau und führen zweimal im Jahr die Wiesmahd mit der Sense durch. Bei der Realisierung solcher Maßnahmen helfen die drei „Umsetzungsbegleiterinnen“ von LEADER, ILEK und dem Amt für ländliche Entwicklung mit ihrem KnowHow; außerdem die Zuschüsse von Staat und Land.

Und auch beim Thema Wohnen scheut sich die Gemeinde nicht davor über den Tellerrand zu schauen. So wurden z.B. drei Gemeinden in Vorarlberg besucht, die seit Jahren nicht mehr den Bau von Einfamilienhäusern ausweisen. Kirchanschöring erkannte die Vorteile des kompakten Mehrfamilienhauses und der Bebauung in kompakten Baugruppen: Weniger Flächenverbrauch, mehr Wohnraum, mehr Freiflächen, die nach der gemeindlichen Philosophie für das Wohlbefinden der Bevölkerung und für die Artenvielfalt gestaltet werden. Und nicht zuletzt betonte Herr Birner auch die Erkenntnis, dass Einfamilienhäuser inmitten großer Grundstücke eigentlich ja für den ländlichen Raum völlig untypisch seien und er in den letzten Jahrzehnten aus den Vorstätten zu uns vorgedrungen seien.
Wieder nutzte man alle Beratungs- und Fördermöglichkeiten, die zur Verfügung standen. Dabei ist es Bürgermeister Birner wichtig, dass „die Gemeinde das Heft des Handelns in der Hand behält“, z.B. durch den Erlass der Vorkaufsrechtsatzung oder durch die Gründung einer Wohnbaugenossenschaft als Kommunales Unternehmen.

Natürlich legt die Gemeinde auch bei allem, was sie einkauft Wert auf Nachhaltigkeit und Menschenrechte. Sie orientiert sich bei der Beschaffung von Büromaterial, Reinigungsmitteln, Möbeln, Werkzeugen, Fahrzeugen usw. am „Kompass Nachhaltigkeit für öffentliche Beschaffung“. Übrigens wird die Gebäudereinigung in Kirchanschöring grundsätzlich mit eigenem Personal und ohne chemische Reinigungsmittel durchgeführt.

Mit großem Engagement und Humor zeigte Bürgermeister Birner eine Fülle von Möglichkeiten auf, wo Kommunen im Sinne der Gemeinwohlökonomie aktiv werden können. Er betonte, die gute Zusammenarbeit der Gemeinden im „Waginger Land*“, dass man sich nicht am langsamsten orientiere, aber die Türen stets offen lasse.

Nach dem Vortrag war Zeit für Fragen und einen Gedankenaustausch. Den Anfang machte mit einer gekonnten Zusammenfassung und Überleitung zur Fragerunde unsere Direktkandidatin für die Bundestagswahl Elisabeth Löwenbourg-Brezinski und auch die zahlreich anwesenden grünen kommunalen Mandatsträger*innen hat viele praktische Nachfragen.
Der Kreisverband Garmisch-Partenkirchen bedankte sich für den  praxisnahen Vortrag und eine offene und aufschlussreiche Diskussion. Bestimmt lässt sich so manche Idee auch zum Wohle unserer Landkreisgemeinden umsetzen.

*Übrigens gab es in der Nachbargemeinde von Kirchanschöring, in Waging am See, den ersten bayerischen Bürgermeister der Grünen: Den unvergessenen Sepp Daxenberger, der leider viel zu früh gestorben ist.

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Fri, 06 Nov 2020 11:43:00 +0100
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/landesjugendkongress_der_gj_bayern/ Landesjugendkongress der GJ Bayern http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/landesjugendkongress_der_gj_bayern/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/landesjugendkongress_der_gj_bayern/ Am 12.09.2020 nahm die GJ GAP mit neun Teilnehmer*innen an dem Landesjugendkongress der GJ Bayern... Am 12.09.2020 nahm die GJ GAP mit neun Teilnehmer*innen an dem Landesjugendkongress der GJ Bayern in Neusäß teil.

,,Ein toller Tag mit vielen neuen Erfahrungen" - Trotz Corona konnte der Landesjugendkongress, natürlich unter strengen Coronaauflagen, stattfinden. Zu Beginn wurde der 46.Landesjugendkongress von dem Landesvorstand eröffnet. Der Finanz- und Rechenschaftsbericht wurde vorgestellt und im Anschluss wurde über Satzungsanträge debattiert.
Nähere Infos unter: Opens external link in new windowhttps://gj-bayern.antragsgruen.de

Zuletzt wurde über die Themen Flüchtlingspolitik, Antifaschismus und Gesundheit diskutiert. Höhepunkt des Tages waren die Wahlen der Votenplätze zu den Bundestagswahlen. Nachdem alle Kandidat*innen ihre Reden gehalten hatten und kritische Fragen der Mitglieder beantwortet waren, wurden Saskia Weishaupt und Marlene Schönberger zu den Spitzenkandidaten in der GJ Bayern gewählt. Bei der Vergabe der beiden anderen Votenplätze setzten sich Sebastian Hansen und Ami Lanzinger durch.

Auch die GJ GAP zeigte großes Interesse und hatte Freude, sich aktiv an den Debatten zu beteiligen.

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Sat, 12 Sep 2020 17:08:00 +0200
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/tourismus_nach_corona_chancen_fuer_mehr_nachhaltigkeit_oder_die_frage_wie_wir_das_kirchturmdenken_ueberwinden_koennen/ Tourismus nach Corona: Chancen für mehr Nachhaltigkeit – oder die Frage wie wir das Kirchturmdenken überwinden können http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/tourismus_nach_corona_chancen_fuer_mehr_nachhaltigkeit_oder_die_frage_wie_wir_das_kirchturmdenken_ueberwinden_koennen/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/tourismus_nach_corona_chancen_fuer_mehr_nachhaltigkeit_oder_die_frage_wie_wir_das_kirchturmdenken_ueberwinden_koennen/ 6% mehr Übernachtungen, bei gleichzeitig 10% weniger Ankünften im Juli in Garmisch-Partenkirchen.... 6% mehr Übernachtungen, bei gleichzeitig 10% weniger Ankünften im Juli in Garmisch-Partenkirchen. Man könnte meinen, alles im Grünen Bereich. Wirklich jetzt?
Im Rahmen seiner Sommertour „Tourismus nach Corona“ besuchte am vergangenen Montag, den 24. August, Stefan Schmidt, MdB, Mitglied des Ausschusses für Tourismus und Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion für Kommunalfinanzen, Garmisch-Partenkirchen, um einen Blick hinter die Zahlen zu werfen und gemeinsam mit Grünen Kreis- und Gemeinderäten aus dem Landkreis, sowie unserem Grünen Landtagsabgeordneten für den Südlandkreis, Hans Urban, und natürlich den Grünen Mitgliedern vor Ort nach Lösungen zu suchen. Die Grüne Jugend war natürlich auch mit dabei.

Doch der Reihe nach: Zunächst stand ein Besuch bei der GaPa Tourismus GmbH auf dem Plan, wo uns deren Geschäftsleiter Herr Gerber begrüßte. Für den wissenschaftlichen Hintergrund sorgte Dr. Hannes Vogelmann vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung (IMK) des Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
Von unserer Seite wurde die Runde durch Stefan Schmidt, MdB, Hans Urban, MdL, unser Sprecherteam Christl Freier (Sprecherin Kreistagsfraktion) und Stephan Thiel ( Gemeinderat Garmisch-Partenkirchen und Kreisrat), sowie von Irmi Gallmeier (AK Tourismus des OV Garmisch-Partenkirchen), Thomas Stärz (Schriftführer KV) und Stefen Kossegi (Sprecher OV Garmisch-Partenkirchen) vervollständigt.

Schnell ging es in dieser Runde ans Eingemachte. Herr Dr. Vogelmann stellte klar, dass in den Gebirgsregionen dieser Welt der Klimawandel doppelt so schnell voranschreitet, wie anderswo. Konkret bedeutet das hier, die Niederschläge im Winter werden zwar mehr, aber bis in Höhen von ca. 1500 Meter fallen diese vor allem als Regen. An Schneesicherheit ist nicht mehr zu denken. Der Einsatz von Schneekanonen ist in diesem Szenario auch kaum mehr möglich und selbst wenn man noch Wege dazu findet, ist dieser vollkommen unwirtschaftlich und ökologisch gesehen sowieso unverantwortbar!
Was bedeutet das für den Wintersportort Garmisch-Partenkirchen? Talabfahrten – gehören wohl in der Zukunft der Vergangenheit an. Doch da wusste Herr Gerber einiges richtig zu stellen. Garmisch-Partenkirchen hat zwar das Image eines Wintersportortes, aber es ist kein klassisches Skigebiet. Wer nur Skifahren will, der kommt nicht zu uns! Und das spiegeln auch die Zahlen wieder: Im Winter werden nur 40% der Umsätze gemacht, während es im Sommer 60% sind. Garmisch-Partenkirchen ist eine Ganzjahresdestination!

Und Corona? War da was? Damit kommen wir zurück zum Anfang.
Nichts ging mehr, Lockdown, die Gäste blieben weg, gerade auch die Gäste aus dem Ausland sind weiterhin von den Straßen verschwunden. Eine Erholung wird erst für das nächste Jahr erwartet. Alles nur schlecht? Nein! Die Garmisch-Partenkirchner und auch die Bewohner der anderen Gemeinden im Landkreis hatten für ca. 2 Monate ihre Orte wieder für sich. Sie konnten die Ruhe erleben, sehen wie ihr Ort sein könnte.
Und dann? Die ausländischen Touristen sind noch nicht zurück, aber die Inlandstouristen dafür umso mehr. Bereits im Juli konnten 6% mehr Übernachtungen verzeichnet werden als im Vorjahr.
Nach der Ruhe war für viele angesichts der Autokolonnen klar: So kann es nicht weitergehen! „Ausgebremst is!“ – ein Schlachtruf durchdringt die Gemeinden der Region, von Wallgau über Grainau bis nach Kochel – bisher...

Hinter diesen 6% verbirgt sich aber kein Drama, sondern auch sich abzeichnender positiver Trend. 6% mehr Übernachtungen bei 10% weniger Ankünften. Mit anderen Worten: Die, die gekommen sind, sind länger geblieben! Das ist ein Trend, an dem wir Grüne weiter arbeiten wollen.
Weg vom Tagestourismus, weg vom schnell, schnell, hin zu einer Entschleunigung, einem Tourismus, bei dem es wieder normal wird, auch mal ein oder zwei Wochen an einem Ort zu bleiben und den Ort wirklich zu erleben, und ja, auch den einen oder anderen Euro vor Ort in den Geschäften, in den Gaststätten, zu lassen.

Aber warum dann all der Unmut? Ein Blick auf die Straßen genügt. Autos, Autos, Autos, wohin man auch blickt Blech, Staub, Smog! Wieso kommen die nicht einfach alle mit dem Zug?
Damit der Zug eine echte Altnative für all die Autofahrenden wird, braucht es den zweigleisigen Ausbau der Werdenfelsbahn und einen Halbstundentakt zwischen München und Garmisch-Partenkirchen. Jetzt ist es an der Zeit, dass endlich mal in die Schiene investiert wird und nicht wieder nur in die nächste Straße.
Dazu braucht es den politischen Willen auf allen Ebenen. Vor Ort, auf Landesebene und auf Bundesebene. Die Tunnelprojekte sind das beste Beispiel dafür, was möglich ist, wenn der politische Wille da ist.

Doch mit der Anreise ist es nicht getan. Es hat keinen Freizeitwert stundenlang an einem Bahnhof auf einen Anschlusszug oder Bus zu warten, eben so wenig wie stundenlang mit dem eigenen Auto herumfahren zu müssen auf dem Weg nach Garmisch-Partenkirchen oder vor Ort selbst im Stau zu stehen.
Die Anschlüsse müssen funktionieren und zwar reibungslos. Beispiel Eibsee: Busse müssten mindestens im Zehnminutentakt zu Stoßzeiten vom Bahnhof zum Eibsee hochfahren. Dann muss sich niemand mehr mit dem Auto bis zum Eibsee vorkämpfen.

Und wie war das mit den Taschentuchwüsten? Sanitäranlagen und Müllentsorgungseinrichtungen, sowie eine klare Beschilderung, a la „Wo finde ich die nächste Toilette“ würden helfen.

Hinter allem steht das Stichwort Besucherlenkung. Doch das kann Garmisch-Partenkirchen nicht alleine. Dafür braucht es die Nachbargemeinden und es braucht Land und Bund. Bei unserem Besuch waren wir Grünen von allen Ebenen vertreten. Aus dem Landkreis wie aus Land und Bund. Der Schlüssel liegt in der Überwindung des Kirchturmdenkens, das war uns allen klar.

Und so wurde auch mit den Mitgliedern aus dem Kreisverband und der Grünen Jugend in zwar entspannter Runde nicht weniger hitzig diskutiert.
Wie schaffen wir es, dass das Geld das da ist, u.a. durch die Regionalisierungsfonds, endlich in den Schienenausbau gesteckt wird und der Ausbau der Werdenfelsbahn endlich die Priorität bekommt, die er braucht?
Wie schaffen wir einen Erholungsverbund? Wie holen wir auch München an Bord, um etwa die finanziellen Lasten zu stemmen?
Die Konzepte gibt es bereits. Man muss bei uns nur ein wenig über die Grenze nach Österreich, Italien oder in die Schweiz blicken. Sei es eine Besucherlenkung durch klar definierte Ruhe- und Aktivitätszonen, eine eng getaktetes wunderbar ausgebautes ÖPNV Netz, das günstig bis kostenlos für die Einheimischen wie den Touristen ist, weil alle Akteure von staatlicher wie privater Seite einzahlen, und das nicht an der Gemeindegrenze endet.
Packen wir es an – hier für unsere Region.

Wir bedanken uns insbesondere bei Stefan Schmidt, MdB für die Initiierung des Treffens und Hans Urban, für seine vielen Ideen aus der Region und für die Region, sowie bei Irmi Gallmeier und Thomas Stärz für die Organisation des Treffens. Wir vom Kreisverband wollen auch in Zukunft das Kirchturmdenken überwinden und über alle Ebenen und Grenzen hinweg für optimale Lösungen eintreten.

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Wed, 26 Aug 2020 15:05:00 +0200
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/gruene_jugend_jetzt_auch_im_landkreis_garmisch_partenkirchen/ Grüne Jugend - Jetzt auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/gruene_jugend_jetzt_auch_im_landkreis_garmisch_partenkirchen/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/gruene_jugend_jetzt_auch_im_landkreis_garmisch_partenkirchen/ Am Samstagabend war es soweit: Wir haben nun, neben zwei starken Ortsverbänden, auch eine Grüne... Am Samstagabend war es soweit: Wir haben nun, neben zwei starken Ortsverbänden, auch eine Grüne Jugend, die zukünftig im Landkreis Garmisch-Partenkirchen Grüne Politik machen wird!

"Junge Leute sind wieder stärker an Politik interessiert. Die Parteien profitieren kaum davon." - schrieb die Süddeutsche Zeitung in einem Artikel 2016. Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bestätigt sich das nicht. Unsere Mitgliederanzahl ist seit Wochen, Monaten und mittlerweile auch Jahren in stetigem Aufwärtstrend. Allein 2019 haben sich über 30.000 Menschen zu einer Mitgliedschaft entschlossen! Unser Altersdurchschnitt ist jung und aktiv. Viele junge Menschen wollen grüne Politik!

Die Gründungsveranstaltung der Grünen Jugend im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist darum auch eine Bestätigung für das Interesse von jungen Menschen an unserer Demokratie! Über 110 Mitglieder im Kreisverband und nun auch eine Grüne Jugend wollen politische Entscheidungen für Menschlichkeit, Mobilitätswende und Klimaschutz treffen. Wir finden: es ist eine gute Entscheidung, sich mit einer Satzung zu grüner, junger Politik zu bekennen. Danke für Euer Engagement!

Danke auch an unseren Landtagsabgeordneten Andreas Krahl für die Begleitung durch die Gründungsveranstaltung und an Tessy Lödermann, die ebenfalls tatkräftig unterstützt hat. Maximilian Retzer war als Mitglied des Landesvorstands der GJ unterstützend per Videochat zugeschaltet. Vielen Dank.

Den neuen Vorständen Liliam Walter und Florian Weidmann gratulieren wir herzlich zu ihrer Wahl. Unterstützt wird das Sprecher*innen-Team von den Beisitzerinnen Maria Sailer und Sandra Gantner. Tim Sedlmair ergänzt den Vorstand der Grünen Jugend Garmisch-Partenkirchen als Schatzmeister.

Der Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wünscht viel Erfolg und freut sich sehr auf die Zusammenarbeit!

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Sat, 25 Jul 2020 11:58:00 +0200
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/gruene_jugend_jetzt_auch_im_landkreis_garmisch_partenkirchen-1/ Grüne Jugend - Jetzt auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/gruene_jugend_jetzt_auch_im_landkreis_garmisch_partenkirchen-1/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/gruene_jugend_jetzt_auch_im_landkreis_garmisch_partenkirchen-1/ Am Samstagabend war es soweit: Wir haben nun, neben zwei starken Ortsverbänden, auch eine Grüne... Am Samstagabend war es soweit: Wir haben nun, neben zwei starken Ortsverbänden, auch eine Grüne Jugend, die zukünftig im Landkreis Garmisch-Partenkirchen Grüne Politik machen wird!

"Junge Leute sind wieder stärker an Politik interessiert. Die Parteien profitieren kaum davon." - schrieb die Süddeutsche Zeitung in einem Artikel 2016. Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bestätigt sich das nicht. Unsere Mitgliederanzahl ist seit Wochen, Monaten und mittlerweile auch Jahren in stetigem Aufwärtstrend. Allein 2019 haben sich über 30.000 Menschen zu einer Mitgliedschaft entschlossen! Unser Altersdurchschnitt ist jung und aktiv. Viele junge Menschen wollen grüne Politik!

Die Gründungsveranstaltung der Grünen Jugend im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist darum auch eine Bestätigung für das Interesse von jungen Menschen an unserer Demokratie! Über 110 Mitglieder im Kreisverband und nun auch eine Grüne Jugend wollen politische Entscheidungen für Menschlichkeit, Mobilitätswende und Klimaschutz treffen. Wir finden: es ist eine gute Entscheidung, sich mit einer Satzung zu grüner, junger Politik zu bekennen. Danke für Euer Engagement!

Danke auch an unseren Landtagsabgeordneten Andreas Krahl für die Begleitung durch die Gründungsveranstaltung und an Tessy Lödermann, die ebenfalls tatkräftig unterstützt hat. Maximilian Retzer war als Mitglied des Landesvorstands der GJ unterstützend per Videochat zugeschaltet. Vielen Dank.

Den neuen Vorständen Liliam Walter und Florian Weidmann gratulieren wir herzlich zu ihrer Wahl. Unterstützt wird das Sprecher*innen-Team von den Beisitzerinnen Maria Sailer und Sandra Gantner. Tim Sedlmair ergänzt den Vorstand der Grünen Jugend Garmisch-Partenkirchen als Schatzmeister.

Der Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wünscht viel Erfolg und freut sich sehr auf die Zusammenarbeit!

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Sat, 25 Jul 2020 11:58:00 +0200
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/veranstaltungsrueckblick_schwerelose_mobilitaet_wir_haben_es_in_der_hand/ Veranstaltungsrückblick: Schwerelose Mobilität - Wir haben es in der Hand! http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/veranstaltungsrueckblick_schwerelose_mobilitaet_wir_haben_es_in_der_hand/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/veranstaltungsrueckblick_schwerelose_mobilitaet_wir_haben_es_in_der_hand/ Nach der Begrüßung durch unsere Sprecherin Christl Freier im coronabedingt platzreduzierten Großen... Nach der Begrüßung durch unsere Sprecherin Christl Freier im coronabedingt platzreduzierten Großen Saal des Kultur- und Tagungszentrum Murnau, hielt der Journalist Felix Strohbach aus Innsbruck einen fesselnden Vortrag zum Thema “Schwerelose Mobilität - wir haben es in der Hand”.

"Chatten statt jetten!" - ist nur eine der Empfehlungen, die er dem interessierten Publikum mitgegeben hat. Es ging um das Thema Reisen und was jede*r Einzelne tun kann, um damit das Mobile Leben buchstäblich leichter zu machen.

Felix Strohbach hat in seinem Vortrag deutlich gemacht, dass es bereits jetzt technische Lösungen gibt, um unsere CO2-Bilanz entscheidend zu senken. Anhand von Grafiken und Statistiken konnte er belegen, dass Elektromobilität auch unter Einbeziehung aller Prozessschritte von Förderung bis Recycling in der CO²-Bilanz deutlich vor allen anderen Antrieben liegt. Es mache aber keinen Sinn, einfach alles was an Verbrenner-Motoren unterwegs ist, gegen Elektromobile auszutauschen.

Um der Klimakatastrophe entgegenzuwirken kommen wir nicht daran vorbei, unser Reise- und Mobilitätsverhalten insgesamt zu reduzieren. Ohne eine umfassende Veränderung im Bereich des Auto- und Flugverkehr, droht uns trotz technisch höherer Standards ein Rebound-Effekt. Der kann, allein aufgrund der Zunahme des Individualverkehrs, die zunächst erreichte Verbesserung außer Kraft setzen.

Eine Lösung ist: weniger und dann vor allem individuellere, auf den Reiseweg und die Art der Reise abgestimmte Transport- und Fahrmöglichkeiten zu wählen. Und auch: einfach mal nicht zu reisen, sondern die Möglichkeiten der digitalen Welt zu nutzen. In einer Transformations-Pyramide hat Felix Strohbach eine Vorgehensweise verdeutlicht, mit der die Mobilitätswende gelingen kann.

  1. Vermeiden
  2. Verlagern
  3. Verbessern

"Schwerelose Mobilität - wir haben es in der Hand!" - der Vortrag setzte da an, wo jeder für sich bereits Einfluss nehmen kann. Beim eigenen Verhalten. Einfach mal anders machen und dann plötzlich feststellen, dass man während einer Zugfahrt den schon lange geplanten Film auch wirklich in Ruhe angucken kann! Und als "Zuckerl" obendrauf, völlig entspannt am Ziel ankommen. Ohne Stau, Drängler und langer, ermüdender Konzentrationsphase während der Autofahrt. Mehr Freizeit, mehr Wohlfühlen oder wer unbedingt mag auch mehr Arbeit - bei gleichem Ergebnis. Man ist am Ziel! Wenn man will. Die einzige Voraussetzung: einfach mal anders machen.

Es war ein interessanter und informativer Abend, mit einer in entspannter Atmosphäre stattfindenden Diskussionsrunde. In der wurde dann aber auch deutlich, dass die Reise-Alternativen wie z.B. die Bahn an ausgeprägter Service-Schwäche leiden. Viele würden sicherlich viel lieber auf die Bahn umsteigen, wenn die Zugreise einen zuverlässig ans Ziel bringen würde. Aber auch hier gilt: wenn einer eine Reise tut, dann ...

Felix Strohbach hat mit seinem Thema gezeigt, dass eine andere Art zu reisen viele, sogar sehr viele positive Aspekte für uns alle mit sich bringt. Und das ist ja das, was am Ende zählt, wenn die Summe der positiven Argumente überzeugt.

Schwerelose Mobilität ... macht’s für uns alle ein bisschen leichter.

 

 

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Fri, 17 Jul 2020 23:23:00 +0200
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/veranstaltung_schwerelose_mobilitaet_wir_haben_es_in_der_hand/ Veranstaltung: Schwerelose Mobilität - Wir haben es in der Hand! http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/veranstaltung_schwerelose_mobilitaet_wir_haben_es_in_der_hand/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/veranstaltung_schwerelose_mobilitaet_wir_haben_es_in_der_hand/ Pressemitteilung des KV Garmisch-Partenkirchen zu unserer Veranstaltung "Schwerelose Mobilität... Pressemitteilung des KV Garmisch-Partenkirchen zu unserer Veranstaltung "Schwerelose Mobilität - Wir haben es in der Hand!" die am 17.07.2020, 18.30 Uhr, im Großen Saal des Kultur- und Tagungszentrum Murnau stattfand.

 

 

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Fri, 17 Jul 2020 09:54:00 +0200
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/herzlichen_glueckwunsch-7/ Herzlichen Glückwunsch! http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/herzlichen_glueckwunsch-7/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/herzlichen_glueckwunsch-7/ Wir müssen jetzt alle zusammen unser Möglichstes tun, um einen guten Umgang mit der momentanen... Wir müssen jetzt alle zusammen unser Möglichstes tun, um einen guten Umgang mit der momentanen Situation zu finden und die Krise gut zu überstehen. Niemand, der oder die sich vor vielen Wochen für diese Wahl zur Verfügung gestellt hat, war auf das, was nun als Aufgaben anliegt, vorbereitet. Die Wahlen sind nun abgeschlossen und die neuen Mandatsträger*innen haben erfolgreich die Wahl gewonnen. Dazu gratulieren wir Grüne sehr herzlich und wir wünschen uns allen viel Erfolg und eine gute Zusammenarbeit!

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Tue, 31 Mar 2020 21:28:00 +0200
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/pressemitteilung_sitzungen_in_zeiten_von_corona/ Pressemitteilung: Sitzungen in Zeiten von Corona http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/pressemitteilung_sitzungen_in_zeiten_von_corona/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/pressemitteilung_sitzungen_in_zeiten_von_corona/ Zwischen Handlungsfähigkeit und Gesundheitsschutz: In diesem Spannungsfeld befindet sich derzeit... Zwischen Handlungsfähigkeit und Gesundheitsschutz: In diesem Spannungsfeld befindet sich derzeit auch die Kommunalpolitik. Einerseits müssen Beschlüsse gefasst werden, wollen Debatten geführt werden und andererseits kann dies derzeit nicht wie gewohnt im Plenum des Kreistags erfolgen. Sitzungen mit weit über 60 Teilnehmenden sind für die Grüne Kreistagsfraktion Garmisch-Partenkirchen derzeit völlig inakzeptabel.

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Tue, 15 Dec 2020 09:39:00 +0100
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/zweigleisiger_ausbau_der_bahn_bzw_halbstundentakt_der_bahn_nach_muenchen/ Zweigleisiger Ausbau der Bahn, bzw. Halbstundentakt der Bahn nach München http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/zweigleisiger_ausbau_der_bahn_bzw_halbstundentakt_der_bahn_nach_muenchen/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/zweigleisiger_ausbau_der_bahn_bzw_halbstundentakt_der_bahn_nach_muenchen/ Uns Grünen brennt dieses Thema unter den Nägeln.... Bund und Land schieben den „Schwarzen Peter“... Uns Grünen brennt dieses Thema unter den Nägeln.... Bund und Land schieben den „Schwarzen Peter“ immer hin und her!

Vor kurzem keimte bei unserer Kreistagsfraktion  Hoffnung auf. Ein Schreiben von Bundesverkehrsminister Scheuer, MdB, verwies darauf, dass unser Wunschvorhaben evtl. aus Bundesmitteln des Gemeindefinanzierungsgesetzes gefördert werden könnte, sofern die Fördervoraussetzungen gegeben sind (Fahrgastzahlen!) und „sich der Freistaat Bayern diese für den Schienenpersonennahverkehr bestimmte Maßnahme (angenäherter Halbstundentakt zwischen München und Mittenwald) zu eigen macht“

 

Kurz und einfach gesagt, der Freistaat muss es wollen!

 

Andreas Krahl, MdL, und die Fraktion der Grünen stellten umgehend dazu einen Antrag,wobei sie sich ganz eng an den Wortlaut des Bundesverkehrsministers hielten. (Notwendig ist v.a. der zweigleisige Ausbau der Strecke Murnau – Huglfing.)

 

Diese Woche wurde der Antrag im Plenum behandelt. Die CSU „sieht die Notwendigkeit“, verweist einmal mehr auf den Bund und möchte von ihm eine Kosten-Nutzen -Analyse.

 

Mit den Stimmen von CSU und Freien Wählern wurde der Antrag im Landtag abgelehnt!!!

 

Warum unterstützt uns die Landesregierung nicht ???  Die Verkehrssituation in unserem Landkreis ist allgemein bekannt! Wie unterstützen uns unsere Abgeordneten der Regierungsparteien MdL Kühn und MdL Streibl?

 

Übrigens:

Die Fahrtgastzahlen liegen in Murnau bei durchschnittlich 5200Pers./Tag unter der Woche, in Garmisch-Partenkirchen nur bei 3900! Also liebe Leute unseres Kreisortes, mehr mit dem Zug nach München fahren, dann kommen wir unserem Ziel näher!

5000 ist die Zahl ,die mindestens erreicht werden muss.

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Fri, 04 Dec 2020 12:32:00 +0100
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/aus_dem_umwelt_und_landwirtschaftsausschuss_vom_41220_halbstundentakt_nach_muenchen/ Aus dem Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss vom 4.12.20: Halbstundentakt nach München http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/aus_dem_umwelt_und_landwirtschaftsausschuss_vom_41220_halbstundentakt_nach_muenchen/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/aus_dem_umwelt_und_landwirtschaftsausschuss_vom_41220_halbstundentakt_nach_muenchen/ Anfrage unseres Kreisrates Georg Buchwieser: „Welche Strategie verfolgt der Kreistag nach dem... Anfrage unseres Kreisrates Georg Buchwieser: „Welche Strategie verfolgt der Kreistag nach dem Schreiben des Verkehrsministers (s.o.)“

Auswahl:

-Es soll ermittelt werden, was es kostet, statt beschrankter Bahnübergänge Unterführungen anzulegen (Aus Sicherheitsgründen werden die Schranken häufig schon geschlossen, wenn Zug in den Bahnhof einfährt und nicht erst, wenn er wieder anfährt)

-Was wir selbst im Nahverkehrswegeplan verbessern können, wird gemacht.

-Angestrebt wird eine Expressverbindung pro Stunde und eine Regionalbahn (Mehr Haltestellen)

-Landtagsabgeordnete und die Verkehrsministerin Schreyer anschreiben und zur Stellungnahme auffordern.

 

Ein flammender Appell kam noch von unserem Kreisrat Georg, der Landtag möge unsere Wünsche als Maßnahme sehen, den CO2 Ausstoß  zu senken und die Klimaziele zu erreichen. „Je schneller unser CO2 Ausstoß im Verkehr runter geht, umso länger reicht unser CO2 Budget!“

Georg regte auch an, hochkarätigste Politiker*innen im Rahmen des Klimafrühlings 2021 einzuladen und sie danach zu fragen, wie sie die Klimaziele erreichen wollen.

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Fri, 04 Dec 2020 12:32:00 +0100
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/aus_dem_umwelt_und_landwirtschaftsausschuss_vom_41220_unesco_weltkulturerbe_voralpine_wiesen_und_moorlandschaften/ Aus dem Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss vom 4.12.20: Unesco Weltkulturerbe „Voralpine Wiesen- und Moorlandschaften“ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/aus_dem_umwelt_und_landwirtschaftsausschuss_vom_41220_unesco_weltkulturerbe_voralpine_wiesen_und_moorlandschaften/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/aus_dem_umwelt_und_landwirtschaftsausschuss_vom_41220_unesco_weltkulturerbe_voralpine_wiesen_und_moorlandschaften/ Im siebten Jahr der Bewerbung geht es jetzt in die Entscheidungsphase. Nach vielen Gesprächsrunden... Im siebten Jahr der Bewerbung geht es jetzt in die Entscheidungsphase.

Nach vielen Gesprächsrunden in den Gemeinden und dem Einarbeiten von Veränderungswünschen was die Gebietsgrenzen betrifft, geht es jetzt in die letzte Auslegungsrunde.

Das Dokument umfasst 1400 Seiten!

Alle Grundbesitzer und alle anderen, die sich dafür interessieren sollten die Seiten, die ihren Bereich betreffen auf der Seite des landratsamtes anschauen und Änderungswünsche vorbringen. Jetzt gilt die blaue Schutzgebietslinie.

Kreisbäurin Singer sprach in der Sitzung auch von einer „Bringschuld“ der Grundbesitzer.

Bis Ende Januar 2021 sollten die Rückmeldungen eingegangen sein. Diese werden bis Ende März eingearbeitet. Gemeinderäte und Kreistag stimmen im Juli 2021 endgültig darüber ab.

 

Landrat Speer: Es geht nicht um neue Schutzgebiete!

                        Wegebau  usw. ist weiterhin möglich

                         Es geht darum, das zu erhalten, was unsere Vorfahren geschaffen haben!

Das Unesco - Prädikat soll positive Impulse für unsere Art von Landwirtschaft und Landschaft geben. Nur durch diese Art der kleinbäuerlichen Landwirtschaft können wir die typischen Pflanzen- und Tierwelt erhalten.

Oder wie ein Wissenschaftler aus dem Tölzer Raum meinte: „Die artenreichen Blumenwiesen sind unser Regenwald!

Wir können wahrhaftig stolz sein auf unsere Bäuerinnen und Bauern, die das mit ihrer schweißtreibenden Arbeit ermöglichen!  Nicht vergessen: Wer regional einkauft, trägt auch zum Erhalt dieser Landschaft bei!

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Fri, 04 Dec 2020 12:32:00 +0100
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/bericht_aus_dem_schulausschuss_vom_3122020/ Bericht aus dem Schulausschuss vom 3.12.2020 http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/bericht_aus_dem_schulausschuss_vom_3122020/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/bericht_aus_dem_schulausschuss_vom_3122020/ Sanierung des beruflichen Schulzentrums in Garmisch-Partenkirchen auf der Zielgeraden In diesem... Sanierung des beruflichen Schulzentrums in Garmisch-Partenkirchen auf der Zielgeraden

 

In diesem Schulkomplex befinden sich die staatliche Berufsschule, die staatliche Wirtschaftsschule und die Berufsfachschulefür kaufmännische Assistenten.

Seit 2018 findet der größte Teil des Unterrichts in Containern statt. Der Altbau aus den 70er Jahren wurde entkernt, im 2.OG wurden 3 neue Klassenräume eingebaut, die nordwestliche Fluchttreppe musste durch eine breitere ersetzt werden und das Gebäude wurde gemäß der Energie-Einsparungsverordnung (EnEV) von 2016 ertüchtigt (Dämmung, LED-Beleuchtung, Anschluss ans Fernwärmenetz und Photovoltaik auf dem Dach). Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich einschließlich der Kosten für die Container auf 28 Mill. €. In den Oster- oder Pfingstferien 2021 ist der Rückumzug in die neuen Räumlichkeiten geplant.

 

Realschule im blauen Land, Murnau

Containerklassenzimmer bezogen

 

Wegen sehr hoher Schülerzahlen wurden seit geraumer Zeit in der Murnauer Realschule Fachräume zweckentfremdet und als Klassenzimmer benutzt. An den Kreistag wurde der Wunsch einer Schulerweiterung herangetragen. Diese wurde abgelehnt, um die  Realschule in Schlehdorf und die Zugspitzrealschule nicht zu gefährden.  Durch das Aufstellen von Containern, die mit Holz verkleidet sind, wurde eine temporäre Erweiterung, die gut zum Schulgebäude passt, vorgenommen. Kostenpunkt 1,7 Mill. €. Die Container wurden vom Landkreis angekauft. Seit Beginn des Schuljahres 20/21 kann nun der Fachunterricht (Physik, Chemie..) wieder in den entsprechenden Räumen stattfinden.

 

Staffelseegymnasium, Murnau

Anschluss an geplantes Fernwärmenetz?

 

Die Gemeindewerke Murnau möchten im Areal der Schulen und der angrenzenden Wohnbebauung evtl. ein Fernwärmenetz installieren. Dazu wird gerade eine Studie erstellt, die bis Ende 2021 fertig sein wird. Von Seiten des Landkreises besteht grundsätzlich die Bereitschaft sich an das Fernwärmenetz der Gemeindewerke Murnau anzuschließen. Denn die kreiseigene Hackschnitzelanlage aus dem Jahr 2000 , die die drei Schulen bisher versorgt, ist in die Jahre gekommen. Sie müsste in den nächsten Jahren ersetzt werden. Die Hackschnitzel werden übrigens von 27 Landwirten aus der Region angeliefert.

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Thu, 03 Dec 2020 12:32:00 +0100
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/petra_daisenberger_als_kreisraetin_vereidigt/ Petra Daisenberger als Kreisrätin vereidigt http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/petra_daisenberger_als_kreisraetin_vereidigt/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/petra_daisenberger_als_kreisraetin_vereidigt/ In der Kreistagssitzung am 22. Oktober in Spatzenhausen wurde Petra Daisenberger als Nachfolgerin... In der Kreistagssitzung am 22. Oktober in Spatzenhausen wurde Petra Daisenberger als Nachfolgerin für Dr. Korbinian Freier vereidigt.
Petra Daisenberger wurde weiterhin als Mitglied des Schulausschuss und Stellvertreterin im Klinikumsausschuss und Aufsichtsrat des Klinikums gewählt.

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Fri, 23 Oct 2020 20:34:00 +0200
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/beschluss_schaffung_einer_unbefristeten_vollzeitstelle_mobilmanagement_zum_112021/ Beschluss: Schaffung einer unbefristeten Vollzeitstelle "Mobilmanagement" zum 1.1.2021 http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/beschluss_schaffung_einer_unbefristeten_vollzeitstelle_mobilmanagement_zum_112021/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/beschluss_schaffung_einer_unbefristeten_vollzeitstelle_mobilmanagement_zum_112021/ 2017 und 2018 stellte unsere Fraktion bereits derartige Anträge. Aber es gab im Kreistag noch keine... 2017 und 2018 stellte unsere Fraktion bereits derartige Anträge. Aber es gab im Kreistag noch keine Mehrheit dafür. Als Kompromiss wurde 2018 die Stelle des Klimamanagers um 9 Stunden aufgestockt. Der Landkreis bewarb sich danach für das Projekt "InnoMobGaPa" (Delphistudie). Diese Stelle, besetzt mit Frau Dr. Zeitler, wird zu 100% vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und läuft zum 31.12.2020 aus.
Die Verkehrsprobleme im Landkreis sind immens. Seit Jahren liegt der Endenergieverbrauch im Verkehrsbereich im Landkreis bei ca. 30 %, trotz der beschlossenen Klimaziele. Es wurden stetig mehr Autos im Landkreis zugelassen. Die Autos wurder größer und schwerer, das 3l Auto konnte sich nicht durchsetzen.
Das alles wird für die Landkreisbevölkerung und die Urlaubsgäste zu einer immer stärkeren Belastung und steht im Gegensatz zu den Pariser Klimazielen.

Daher sind wir sehr froh, dass auf Antrag mehrerer Fraktionen jetzt diese Entscheidung mit großer Mehrheit gefällt wurde.

Was soll die/der künftige Mobilitätsmanager*in leisten?
- Neuausrichtung der Mobilität
- Beratung der Kommunen
- Senkung des Co2 - Ausstoßes durch den Verkehr
- Verbesserung des Bahnangebotes (Halbstundentakt)
- Kundenfreundlicher Öffentlicher Verkehr
- Schaffung von Alternativen zum eigenen Auto auf dem Weg zur Arbeitsstelle
- Shuttleverkehr zu den touristischen Hauptanziehungspunkten
- Auto- und Radverleihstationen an allen Verkehrsknotenpunkten
- Ausloten und Beantragen von Fördermöglichkeiten bei Bund und Land
- Umsetzung der Maßnahmen begleiten
- und vieles mehr!

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Fri, 23 Oct 2020 12:06:00 +0200
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/kreistag_erklaert_die_bereitschaft_zur_aufnahme_von_fluechtlingen/ Kreistag erklärt die Bereitschaft zur Aufnahme von Flüchtlingen http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/kreistag_erklaert_die_bereitschaft_zur_aufnahme_von_fluechtlingen/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/kreistag_erklaert_die_bereitschaft_zur_aufnahme_von_fluechtlingen/ In Folge eines von unserem Kreisrat Andreas Krahl am 24.09.2020 eingereichten Antrages, entschloss... In Folge eines von unserem Kreisrat Andreas Krahl am 24.09.2020 eingereichten Antrages, entschloss sich der Kreistagtdazu ein Signal zur Bereitschaft der Aufnahme von Geflüchteten auszusenden und stimmte dem Antrag am 22.10.2020 mit großer Mehrheit zu.

Zum Hintergrund: Die Bundesregierung hat beschlossen 1500 Personen, deren Asylverfahren bereits in Griechenland abgeschlossen wurden, in der Bundesrepublik aufzunehmen. Diese werden dann auf die Landkreise verteilt. Für unseren Landkreis wären das sechs Personen. Seit 2015 hat unser Landkreis gezeigt, wie ernst er die Situation geflüchteter Menschen und die Werte Mitmenschlichkeit und Solidarität nimmt.

Wir wollten nun, dass der Landkreis von sich aus aktiv wird und den Landesbehörden und vor allem dem Bundesinnenministerium unsere Bereitschaft zur Aufnahme signalisiert

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Thu, 22 Oct 2020 11:42:00 +0200
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/veraenderungen_in_der_fraktion_von_buendnis_90die_gruenen/ Veränderungen in der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/veraenderungen_in_der_fraktion_von_buendnis_90die_gruenen/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/veraenderungen_in_der_fraktion_von_buendnis_90die_gruenen/ Pressemitteilung der Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Rückzug des langjährigen... Pressemitteilung der Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Rückzug des langjährigen Oberammergauer Kreisrates Korbinian Freier aus dem Kreistag und dem Einzug der politischen Neueinsteigerin Petra Daisenberger aus Murnau in den Kreistag.

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Tue, 04 Aug 2020 17:28:00 +0200
http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/korbinian_freier_ein_blick_zurueck/ Korbinian Freier: Ein Blick zurück http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/korbinian_freier_ein_blick_zurueck/ http://gruene-gap.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/korbinian_freier_ein_blick_zurueck/ Zu den Grünen bin ich eher zufällig im Alter von 27 Jahren gekommen: Über meine politisch... Zu den Grünen bin ich eher zufällig im Alter von 27 Jahren gekommen: Über meine politisch engagierte Mutter bekam ich die Anfrage, dass eine junge Grüne im Landkreis Garmisch-Partenkirchen in Person von Geli Rolles den Kreisverband wieder gründen will, nachdem er sich die Jahre zuvor aufgelöst hatte. Kurzentschlossen war ich dabei, wurde Mitglied und wurde zusammen mit Geli von den wieder aktivierten Grünen prompt zum 2. Kreissprecher gewählt. Dann nahmen wir Kurs auf die Kreistagswahl 2008 und mit viel jugendlichem Elan schafften wir auch auf Anhieb zusammen mit Tessy Lödermann drei Sitze.

Ungünstigerweise ging es für mich 2009 beruflich nach Hamburg, aber aufgrund unserer kleinen Mitgliederzahl, wurde ich gebeten, den Kreisverband zusammen mit Veronika Jones weiter zu führen. Dieser fortgesetzte Heimatbezug fällt einem als Oberammergauer nicht schwer, weil man dort typischerweise ohnehin wegen den Passionsspielen nie wirklich weg ist. So kam es dann auch zu einer fast schicksalhaften Koinzidenz: Ich nahm für die Passionsspiele 2010 eine Auszeit von Hamburg und hatte dadurch die Zeit, mich als vor Ort Betroffener voll in das Thema Olympiabwerbung 2018 oder besser: "NOlympia" zu vertiefen. Zusammen mit Katharina Schulze und Ludwig Hartmann und weiteren liebeswerten MitstreiterInnen zeigten wir die vertraglichen, finanziellen und ökologischen Abgründe der Olympiabewerbung auf. Auf einem lebhaften Bundesparteitag gelang es Katharina und mir sogar mit unseren beiden Reden, die Delegierten davon zu überzeugen, dass Claudia Roth als Grüne Bundesvorständlerin wie ein grünes Feigenblatt wirkt, wenn sie im Beirat der Olympiabewerbung sitzt. Nach der gewonnen Abstimmung zog sich Claudia aus dem Beirat zurück, aber vor Ort ging es weiter. Allein die Unterschriftenaktion für das Bürgerbegehren gegen wahnwitzige Langlauf- und Biathlon-Stadien in Oberammergau brachten die Olympiabewerbung stark in die Defensive. Zusammen mit unseren nicht-käuflichen Grundbesitzern im Landkreis Garmisch-Partenkirchen war dann schließlich das Katastrophen-Szenario "Olympia 2018" abgewehrt.

Nach meiner Rückkehr aus Hamburg war ich im Kreisverband bis 2014 Sprecher. Zu diesem Zeitpunkt wurde ich erneut in den Kreistag gewählt und es begann für mich eine sehr spannende und erfolgreiche Fraktionsarbeit mit Tessy Lödermann, Christl Freier und Georg Buchwieser: Unser größter Erfolg war dabei aus meiner Sicht die Einstellung eines Klimaschutzmanagers im Landkreis: der umkämpfteste Antrag, den ich je mitbekommen habe. Aber mit guten Argumenten, Ausdauer und dem Willen, über alle politischen Lager hinweg zusammenzuarbeiten, waren wir erfolgreich. Auch im Aufsichtsrat des Klinikums habe ich mich mit großer Leidenschaft eingebracht und durfte dabei sehr viel von den Profis aus Gesundheit und Gesundheitsmanagement lernen. Seit dem bin ich richtig stolz auf unser gut laufendes "Klinikum in Bürgerhand" und seine MitarbeiterInnen.

Mit stetig wachsenden beruflichen Herausforderungen und einer Familie mit drei kleinen Kindern, die auch aus Geschlechtergerechtigkeit meine volle Aufmerksamkeit insbesondere in Zeiten von Corona fordert, ziehe ich mich nun aus der aktiven Politik zurück. Meine gut 13 Jahre in der Lokalpolitik waren eine sehr lehrreiche und schöne Zeit, bei der ich vielen angenehmen und wertvollen Menschen begegnet bin. Ich wünsche allen aktiven Politikerinnen und Politikern die Wertschätzung ihrer Wählerinnen und Wähler und ein glückliches Händchen, Argumente deutlich zu machen, aber Polarisierung zu vermeiden.

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Mon, 20 Jul 2020 08:50:00 +0200